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Heiß, steil, staubig? XTERRA WM auf Maui!

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Jeden Herbst kämpfen auf Maui (Hawaii) sowohl Profi- als auch Altersklassen-Triathleten um die XTERRA Weltmeisterschaft. So gingen in diesem Jahr am 23. Oktober über 675 Athleten aus 28 Ländern in Kapalua an den Start, um ihre Kräfte über die Distanzen von 1,5 Kilometer Schwimmen im Meer, 30 Kilometer Mountainbiken und dem abschließenden 10 Kilometer langen Cross-Lauf zu messen.

Darunter auch die beiden TFF Triathleten Sonja Rapp und Sven Müller, die sich in der vergangenen Saison für die WM auf Hawaii qualifiziert hatten. So reiste Sven als Vize-Europameister seiner Altersklasse und mit der DM-Bronzemedaille im Gepäck nach Hawaii und Sonja stellte ihre gute Form mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft und der Bronzemedaille bei den Europameisterschaften in ihrer Altersklasse unter Beweis.

Nach einer traditionellen hawaiianischen Zeremonie fiel um 9 Uhr morgens der Startschuss für den 1,5 Kilometer langen Auftakt im Pazifik. Bereits zu dieser frühen Stunde stach die Sonne regelrecht vom Himmel. Den TFF Triathleten war klar, dass das Rennen eine Hitzeschlacht werden würde, als sie sich an der Nordwestküste Mauis in die Wellen stürzten, um zwei wellige Schwimmrunden mit Landgang zu absolvieren.

Jeweils mit guten Leistungen in der Auftaktdisziplin machten sich die beiden mit ihren Mountainbikes auf den zweiten Streckenabschnitt – den 30 Kilometer langen, anspruchsvollen MTB-Kurs. Auf dem WM-würdigen Parcours, der eigens für die XTERRA WM angelegt worden war, wechselten sich technisch sehr anspruchsvolle Abschnitte und steile Rampen in der sengenden Sonne Hawaiis ab, gefolgt von rasanten Abfahrten „ins Ungewisse“ (durch aufgewirbelten Staub). Die Mountainbike-Strecke glich einem „Tropical Rollercoaster“, der in der Szene gleichermaßen als schön und brutal beschrieben wurde. Respekt vor Strecke und Bedingungen war angebracht, um kein vorzeitiges Aus zu riskieren. Beide waren mit dem bisherigen Verlauf des Rennens zufrieden, als sie ihre Bikes schließlich wieder in der Wechselzone abstellten.

Nun stand für die beiden TFFler die letzte Disziplin des Tages auf dem Programm: Ein 10 Kilometer langer Cross-Lauf über Stock und Stein, wiederum mit etlichen Höhenmetern und Hindernissen gespickt, verlangte den Triathleten am Ende noch mal alles ab, bevor Sie sich mit der hart verdienten Finishermedaille und dem für Hawaii obligatorischen Blumenkranz schmücken durften.

Letztendlich blieben die Uhren für Sven nach 2.58 Stunden und für Sonja nach 3:34 Stunden stehen, was für Sven den hervorragenden 13. und für Sonja den tollen 9. Platz in ihrer Altersklasse bedeutete.

Von Sonja Rapp und Sven Müller