TF Feuerbach hat zwei Doping Control Officer

Jani Freund und Julia Heckmann haben die Ausbildung zum Doping Control Officer (DCO) der DTU in Frankfurt absolviert. Nach der erfolgreichen Theorieprüfung folgt nun die  praktische Prüfung im Rahmen ihres ersten Einsatzes, bei denen Doping-Proben genommen werden. Im Rahmen der Ausbildung ging es nicht nur um das Erlernen der ordnungsgemäßen Abnahme der Proben, sondern vor allem um das Regelwerk und die rechtliche Grundlagen zum Thema Anti-Doping, nicht nur im Profibereich, sondern auch im Breitensport.

Bei Doping denkt wohl die Allgemeinheit in erster Linie an „groß angelegte Bluttransfusionsprogramme“ oder „systematische Medikamentenvergabe“ bei den Profis. Doch Doping ist auch ein Thema im Breiten- bzw. Amateursport. Nicht selten führte das Unwissen der Athleten zu einer positiven Probe. Grippemittel, kein genehmigtes Asthma-Medikament, eine Herpes-Salbe...Das sind drei Beispiele für mögliche positive Dopingtestergebnisse. Anti-Doping hat nicht nur das Ziel einen fairen Wettbewerb sicherzustellen. Auch dient es dem Gesundheitsschutz der Athleten.

In Apotheken frei verkäufliche Schmerzmittel werden teilweise mit erschreckender Selbstverständlichkeit konsumiert. Überehrgeizige Altersklassen-Athleten ignorieren hier, dass sie auch beim Konsum nicht-verbotener Substanzen fahrlässig mit ihrer Gesundheit umgehen.

Die DTU leistet im deutschen Sport international beispielhaft Führungsarbeit im Kampf gegen Doping, um einen fairen und gesunden Wettbewerb sicherzustellen.  Dies geschieht nicht zu letzt in Anbetracht der Erfolge der deutschen Triathleten in Hawaii. Im Bereich der Prävention machen sich die Landesverbände stark.

Selbst im Kleinen sollte sich jeder bewusst werden, was er zu sich nimmt oder womit er sich einschmiert. Auch bei Nahrungsergänzungsmitteln (Pulver, Riegel etc.) ist durchaus Vorsicht geboten. Hier sollte ein Blick z.B. auf die Kölner Liste geworfen werden.

Mehr Informationen (z.B. über verbotene und zugelassene Mittel) können kostenlose über NADA App bezogen werden. Verschreibt der Hausarzt Medikamente oder werden diese in der Apotheke gekauft, ist die Frage nach möglichen Doping-Wirkungen durchaus zielführend, sei es in Bezug auf eine Trainingsunterstützung oder  im Hinblick auf einen Wettkampf.

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