Unser Ausflug nach Amsterdam von 16.-20.10.2026
Marathon und Halbmarathon, Sightseeing durch die Stadt, an den Grachten und der Amstel entlang
Nachdem der Start in Amsterdam 2025 für uns leider nicht mehr möglich war, weil die Startplätze zu schnell vergeben waren, wurde dieses gemeinsame Event erneut für 2026 geplant.
Und diesmal waren wir schnell, auch wenn die Registrierung viel Zeit und Nerven gekostet hat: die Seite ging am Samstag, 20.12.2025 um 12 Uhr mittags auf und wurde am gleichen Abend schon wieder geschlossen, denn alle Startplätze waren verkauft für 30.000 Marathon-Starter und 16.000 Halbmarathon-Starter.
Diesmal aber waren wir mit dabei, alle haben mitgeholfen, so dass jeder seinen gewünschten Startplatz bekommen hat (und wir letztendlich mit 38 Personen angereist sind).
Es war bereits an diesem Tag vorgegeben, dass dieses Vereinsevent etwas Besonderes werden würde.
Und es ging schon sehr bald los mit der Planung:
Kada, die für ihr Studium 1 Jahr in Amsterdam gewohnt hat, kennt sich sehr gut aus in der schönen Stadt. Sie gab die entscheidenden Tipps, wo übernachten, welche Sehenswürdigkeiten, welche Ausflüge und Restaurants zu empfehlen sind, und Andreas hat sie dabei unterstützt und ein großartiges Reiseprogramm daraus erarbeitet, das seinesgleichen sucht.
Unsere Anreise erfolgte am Freitag, 16.10.26 überwiegend mit der Bahn, einige reisten mit dem Flugzeug an.
Das Hotel „Motel One“, in dem die meisten von uns eingecheckt hatten, liegt am Messegelände RAI und somit in unmittelbarer Nähe zur Läufermesse und auch nicht weit vom Olympiastadion, wo Start und Ziel des Marathons und Halbmarathons waren.
Nachdem sich alle im Hotel getroffen hatten, gingen wir auf die Läufermesse, um unsere Startnummern zu holen, besser gesagt, ausdrucken zu lassen (anhand des QR-Codes, den jeder von uns mit Anmeldebestätigung erhalten hatte) und noch durch die gesamte Messehalle zu bummeln.
Anschließend fuhren wir mit der Metro 2 Stationen zum Olympiastadion, um uns dort ein erstes Bild vom Gelände und Start/ Ziel zu machen, und danach noch ein bisschen durch die Altstadt von Amsterdam zu bummeln, auf dem Weg zu den „foodhallen“, wo wir uns zum Abendessen trafen. Dort gibt es ein schönes internationales Angebot, so dass jeder etwas zum Genießen finden konnte.
Am nächsten Morgen trafen wir uns nach dem Frühstück zum traditionellen Frühstückslauf auf knapp 4 km an der Amstel entlang, dem Fluss, der durch Amsterdam fließt.
Danach stand eine ausgiebige Stadtbesichtigung auf dem Programm, angeführt von Kada und Andreas, zunächst zu Fuß durch die Altstadt, an den vielen Grachten entlang, von denen hier vor Allem die 3 prachtvollsten zu erwähnen sind: Herengracht, Kaizersgracht und Prinsengracht (hier steht das Anne-Frank-Haus).
Um die Füße jedoch zu schonen, haben wir im Anschluss eine sehr beeindruckende Boots-Rundfahrt auf den Grachten gemacht, mit Stadtführerin Helen (einer Freundin von Kada, die seit vielen Jahren in Amsterdam lebt), die uns, neben den vielen Informationen über die Sehenswürdigkeiten der Stadt, auch mit herrlichen Geschichten dazu, begeistert hat.
Beim anschließenden Abendessen haben wir die letzten wertvollen Kohlehydrate mit Pizza und Pasta zu uns genommen, um für die nun anstehenden Herausforderungen der Läufe gerüstet zu sein. Erwähnenswert ist an dieser Stelle: wir waren 34 Personen, die an einer langen Tafel in dieser Pizzeria Platz gefunden haben. – TOPP, was für eine klasse Orga!
Hatte das Wetter bisher gut mitgespielt, zeigte sich der Sonntag nun zum Lauftag leider sehr nass, sehr windig und kalt.
Aber so ein
Wetter hält uns nicht auf, vielleicht half dies ja auch manchen von uns, noch etwas schneller zu laufen.
Der Marathon wurde zwischen 9 Uhr und 10 Uhr in 6 Startblöcken gestartet, der Halbmarathon wurde ab 13:00 Uhr ebenfalls in 6 Startblöcken gestartet.
Dies hat d
as Ganze sehr entspannt, es gab kein Gedränge, die Stimmung im und rund um das Olympiastation war großartig und die Organisation dort fantastisch.
Das Publikum an der gesamten Strecke war sehr zahlreich hat uns immer wieder angetrieben und bis ins Ziel frenetisch angefeuert.
Auf der Strecke des Marathonlaufs, an der Amstel entlang, fand an der Halbmarathonmarke ein beeindruckendes akrobatisches Wasserfontänen-Spektakel statt (2 Personen wurden auf Schläuchen und mit Wasserfontänen durch die Luft gewirbelt, toll!).
Nach unseren Zieleinläufen trafen wir uns alle in unserem Hotel „Motel One“ zu unserer kleinen Siegerfeier, Andreas und seine Familie haben uns mit einem Gläschen Sekt verwöhnt.
Nun etwas ausgeruht und frischgemacht, haben wir gefeiert: zunächst im Restaurant „Chez van Rijn“, mit einem mehrgängigen Menü, und anschließend sind einige noch zum Tanzen in die „A’DAM Skybar Madam“ weitergezogen, andere haben in der Bar unseres Hotels noch einen Absacker genossen.
Es war ein sehr gelungener Tag trotz des maximal schlechten Wetters, alle, die auf die Strecke gingen, haben ihren Lauf glücklich gefinished:
Marathon: Andreas, Claudia K., Claudia S., Daniela, Gaby, Jelena, Johanna, Jutta.
Halbmarathon: Andrea, Annika, Berit, Bruno, Fiona, Jacqueline, Jo Hannes u. Charlotte, Katharina, Lutz, Mark, Martina, Nikola, Norbert, Marvin u. Simone S., Ruth, Thomas, Tobias, Werner.
Am Montag standen dann individuelle weitere Stadtrundgänge auf dem Programm, z.B. Besuch der berühmten Museen und netten kleinen Quartiere (Jordaans-Quartier und Quartier Oostport), Beginenhof und weitere stille Höfe im Herzen der Stadt.
Einige reisten anschließend ab, zurück nach Stuttgart, Einige trafen sich abends noch zum gemeinsamen Abschluss-Essen im Restaurant „De Kas“, einem schönen Lokal in einem Gewächshaus, in dem mediterrane Gerichte aus vor Ort angebauten Bio-Zutaten serviert werden.
Am Dienstag stand dann für alle die Abreise auf dem Plan.
Es bleiben uns einzigartige Erinnerungen an die großartige Stadt Amsterdam, an unser Marathon- und Halbmarathon-Erlebnis, und die schönen gemeinsam verbrachten Tage dort.
Unser herzlichster Dank geht an unser tolles Orga-Team Katharina (Kada) und Andreas, die uns diesen schönen Ausflug vorbereitet und organisiert haben.
Danke aber auch an unser ganzes TFF-Team mit Familien und Freunden, die diesen Ausflug mit Leben gefüllt haben.
Bericht: Daniela Ammer und Lutz Krüger
Langlauftreff



