Die Schnellen beim TFF sind innerhalb des Bereiches „Laufen" eine Gruppe ambitionierter Läufer, welche sich systematisch auf ausgewählte Wettkämpfe und Meisterschaften vorbereitet und dort gemeinsam an den Start geht. Ziel ist die Steigerung der eigenen Leistungsfähigkeit und die Verbesserung der Präsenz und des Abschneidens des Vereins bei Meisterschaften. Das Team steht hier – wie auf den Bildern – ganz im Vordergrund.
Bei den Königsbacher Läufertagen am Samstag, 04.07.2026, in Königsbach-Stein war die TF Feuerbach mit insgesamt sechs Läufern vertreten. Bei guten äußeren Bedingungen und einer tollen Wettkampfatmosphäre gingen die Feuerbacher in 2 Wettkampfdistanzen an die Startlinie.
Zuerst startete Walter Geib bei den 3.000m. Ihm gelang in einer Zeit von 14:53,62min den ersten Platz für sich zu entscheiden.
Danach folgte die Disziplin über die 5.000m.
Hierin waren neben Charlotte Fischer, Lucas Weithoff und Simon Olt, alle bereits erfahrene Wettkampfläufer, auch zwei Debütanten dabei. Julian Späth und Tobias Stark feierten ihren Einstand für den TF Feuerbach.
Lucas setzte direkt an und lief von Beginn ein eindrucksvolles Tempo - finished sein Rennen mit einer starken 16:38,40min.
Das Trio um Simon Olt, Julian Späth und Tobias Stark, liefen das Rennen kontrolliert über 3.000m geschlossen an und unterstützten sich gegenseitig. Mit einer kontrollierten Renneinteilung hielten sie das Tempo auf die ersten 3km bei 3:50min/km konstant hoch, bevor sie in der Schlussphase noch einmal zulegen konnten.
Die gemeinsame zusammen mit Coach Torsten Matthes besprochene Taktik, spiegelte sich auch im Ziel wieder. Tobias Stark absolvierte die 5.000 Meter in 18:41,20 Minuten, Julian Späth folgte mit 18:41,72 Minuten und Simon Olt mit 18:42,31 Minuten. Dass alle drei innerhalb von gut einer Sekunde das Ziel erreichten, unterstreicht die geschlossene Mannschaftsleistung und die gelungene Umsetzung der Renntaktik.
Die stärkste Frau in dem gemischte Startfeld war Charlotte Fischer, die sich über eine neue PB freuen konnte. Sie überquerte die Ziellinie in 19:12,18 Minuten.
Für die TF Feuerbach war es ein erfolgreicher Wettkampftag, bei dem vor allem der Zusammenhalt und das gemeinsame Laufen im Vordergrund standen. Eine starke Teamleistung, die Lust auf die kommenden Wettkämpfe macht.
Im Winter und Frühjahr liegt der Fokus beim Paceteam des TF Feuerbach traditionell eher auf den längeren Straßenwettkämpfen. Dann stehen Rennen wie die 10 Kilometer in Calw Anfang März oder der Hamburg Halbmarathon Ende April im Mittelpunkt. Entsprechend wird in dieser Phase viel Grundlage gesammelt, mit Wochenumfängen, die bei einigen Läuferinnen und Läufern auch einmal bei 60 bis 70 Kilometern liegen.
Nach dem Halbmarathon verändert sich das Training dann spürbar. Das Volumen geht eher in Richtung 50 Kilometer pro Woche zurück, dafür werden die Einheiten deutlich schneller. Statt langer Dauerläufe und längerer Tempoblöcke rücken kürzere, intensivere Abschnitte in den Vordergrund. 200er und 400er stehen dann regelmäßig auf dem Plan, mal mit Stehpausen zur besseren Erholung, mal mit Trabpausen, wenn die Einheit näher am Wettkampfrhythmus bleiben soll.
Ziel dieser Phase ist vor allem die Temposchärfe. Also genau das, was man braucht, wenn es auf der Bahn oder bei schnellen Sommerwettkämpfen darauf ankommt, auch bei hohem Tempo sauber zu laufen und dranzubleiben.
Dass diese Arbeit Wirkung zeigt, sieht man besonders gut an den regelmäßigen Tests im Training. Zuletzt standen ein 1000-Meter- und ein 400-Meter-Test auf dem Programm.
Die Aufgabe klingt einfach, ist aber ziemlich hart: 1000 Meter so schnell wie möglich, danach nach lohnender Pause 400 Meter so schnell wie möglich.
19 Läuferinnen und Läufer aus dem Paceteam waren dabei am Start. Besonders erfreulich war, dass sich im Vergleich zum Vorjahr fast alle sichtbar verbessert haben. Gerade über 1000 Meter waren bei vielen mehrere Sekunden Fortschritt zu sehen, auch über 400 Meter gingen die Zeiten deutlich nach unten. Das zeigt, wie sehr das kontinuierliche Training unter Torsten Matthes Früchte trägt.
Natürlich macht diese Trainingsphase auch deshalb Spaß, weil bis spät in den Abend noch im Hellen trainiert werden kann. Nur die Temperaturen erinnern einen gelegentlich daran, dass Sommertraining nicht nur aus Sonnenuntergang und schnellen Runden besteht.
Gerade bei intensiven Einheiten spielt auch die Verpflegung eine wichtige Rolle. Mit St. Bernard hat das Paceteam einen tollen Nutrition-Sponsor an der Seite, über den wichtige Produkte für Training und Wettkampf bezogen werden können. Das unterstützt besonders in Phasen, in denen die Belastung hoch ist und der Körper schnell wieder Energie braucht.
So zeigt sich aktuell im Training ein schöner Mix aus Tempo, Teamgeist und messbarem Fortschritt. Die Grundlagen aus Winter und Frühjahr sind gelegt. Jetzt wird daran gearbeitet, daraus auf der Bahn und bei den kommenden Wettkämpfen schnelle Zeiten zu machen.
Nach den ersten Trainingswochen hat beim Laufteam der TF Feuerbach die Bahnsaison richtig begonnen. Die Einheiten werden mittlerweile spürbar schneller, die Intervalle kürzer und der Fokus verschiebt sich stärker in Richtung maximales Tempo.
Den Auftakt machte am 5. Juni das Meeting „Running and Music meets Pole Vault“ in Weinstadt. Die Bedingungen waren besonders: große Musikanlage, DJ, gute Stimmung im Stadion Benzach und für die 5000 Meter ein Start zu ungewohnter Uhrzeit am späten Freitagabend. Auch neben der Bahn war die TF Feuerbach gut vertreten. Einige Vereinsmitglieder waren zum Zuschauen und Anfeuern dabei, dazu gab es direkt an der Bahn noch wertvolle Tipps vom Trainer Torsten Matthes.
Die 5000-Meter-Rennen waren stark besetzt. Bei den Frauen gewann Sandra Burkhardt vom LAZ Ludwigsburg in 18:22,73 Minuten, bei den Männern setzte sich Weber Leines von der SG Weinstadt in 15:37,09 Minuten durch.
Für die TF Feuerbach starteten Charlotte Fischer und Leonie Neumann erstmals über 5000 Meter im TF-Trikot. Charlotte lief in 19:36,76 Minuten auf Rang sechs, Leonie folgte mit 20:18,57 Minuten auf Rang acht. Beide zeigten einen sehr gelungenen Einstand und konnten mit ihren Leistungen sehr zufrieden sein. Bei den Männern lief Lucas Weithoff eine starke neue Bestzeit mit 16:15,88 Minuten und belegte Rang sieben. Marius Hetterich absolvierte seinen zweiten Start über die 12,5 Runden und konnte seine Bestzeit deutlich auf 18:41,61 Minuten verbessern. Bereits zuvor war Günther Fetz über 3000 Meter am Start und erreichte in 12:02,0 Minuten ebenfalls eine tolle Zeit.
Hier ist die Ergebnisliste von Weinstadt.
Der Abend in Weinstadt hat im Team spürbar Lust auf mehr gemacht. Die Stimmung, die Unterstützung an der Bahn und die ersten schnellen Rennen sorgten dafür, dass einige direkt in der Woche darauf wieder starten wollten.
Am 12. Juni ging es beim Sparkassenmeeting in Essingen weiter. Auch dort wurden über 5000 Meter schnelle Zeiten gelaufen: Bei den Frauen gewann Madlen Hirsch von der LG Brenztal in 17:49,45 Minuten, bei den Männern Linus Blatz vom LAC Essingen in 15:35,41 Minuten.
Für die TF Feuerbach war Charlotte Fischer erneut am Start. Nach dem starken Rennen in Weinstadt und einem intensiven 1000-Meter-Test in der Trainingswoche steckte ihr die Vorbelastung noch etwas in den Beinen. Trotzdem lief sie in 20:06,87 Minuten erneut ein gutes Rennen und belegte Rang sechs. Bei den Männern gab Simon Olt sein Bahndebüt über 5000 Meter und blieb mit 18:54,32 Minuten direkt unter der 19-Minuten-Marke. Phil Schurig startete ebenfalls erstmals auf der Bahn und überzeugte mit 18:21,92 Minuten, was in der Ergebnisliste als Saisonbestleistung geführt wurde. Walter Geib komplettierte das TF-Ergebnis mit 25:31,91 Minuten.
Hier ist die Ergebnisliste von Essingen.
Der Start in die Bahnsaison ist damit gelungen. Die ersten Tests im Training, die schnelleren Einheiten und die Wettkämpfe in Weinstadt und Essingen zeigen, dass das Laufteam gut in den Sommer gefunden hat. Gleichzeitig bleibt genug Motivation für die nächsten Rennen: mit mehr Tempo im Training, mehr Erfahrung auf der Bahn und einer Gruppe, die sich gegenseitig sichtbar unterstützt.
Am 31.03. läutete der TF Feuerbach mit einem 5.000m-Lauf die Frühjahrssaison ein. Um 18:30 Uhr gingen 30 Teilnehmer*innen, darunter fünf willkommene externe Gäste, an den Start und lieferten bei toller Atmosphäre starke Ergebnisse auf den 12,5 Runden ab.

Bei den Männern dominierte unser Neuzugang Thomas Zink, der bei seinem Debüt direkt eine neue PB von 16:20 min auf die Bahn zauberte. Er siegte knapp vor Lucas Weithoff (16:30 min) und Frederic Kuhlmann, der seine PB auf 17:10 min steigerte.
Auch die Frauen zeigten sich in guter Form: Laura Mazzocca stieg mit 17:54 min in die Saison ein, gefolgt von Lena Zilian (18:43 min) und Marleen Siegmund (19:49 min).
Ein großes Dankeschön geht an alle Helfer*innen für den Aufbau, das Zeitstoppen und das lautstarke Anfeuern! Damit ist die Frühjahrssaison offiziell eröffnet – wir freuen uns auf die kommenden Wettkämpfe!
Berlin bleibt ein schnelles Pflaster: Beim 45. GENERALI Berliner Halbmarathon zeigten Philipp Schramm und Phil Schurig als Teil der über 42.000 Starter starke Leistungen auf der Berliner Asphaltrunde.
Während an der Spitze Amanal Petros mit 59:22 Min. einen neuen deutschen Rekord aufstellte und Esther Pfeiffer mit überragenden 67:25 Min. die deutschen Frauen ins Ziel führte, kämpften unsere beiden Läufer um jede Sekunde.
Philipp ging trotz einer kurzfristigen Magenverstimmung an den Start. Sein ehrgeiziges Ziel – die „Sub 80" – rückte damit leider in weite Ferne. Dennoch bewies er enormen Biss: Nach einer sehr starken ersten Hälfte (Pace 3:47–3:52) forderte der geschwächte Körper zwar Tribut, doch Philipp rettete eine starke 1:23:13 h ins Ziel. Nur 30 Sekunden hinter seinem Top-Ergebnis aus Berlin im Vorjahr – ein riesiger Kampf! Wir sind sicher: Die 80 Minuten fallen bald.

Ganz anders verlief das Rennen für Phil Schurig. Nach perfekter Vorbereitung wählten er und Cheftrainer Torsten Matthes eine clevere Taktik: Kontrolliert angelaufen (Pace 4:01), konnte er das Tempo auf jedem 5-km-Abschnitt steigern. Ab Kilometer 15 zündete er den Turbo und hielt das Schwellentempo bis zur Ziellinie am Brandenburger Tor. Belohnt wurde der Lauf mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:22:29 h – eine Steigerung von knapp drei Minuten!

Das Paceteam gratuliert beiden Läufern zu diesem starken Auftritt in der Hauptstadt!