TriathlonTriathlon beim TFF ist Breiten- und Leistungssport.
Neben Teilnahmen an zahlreichen breitensportlichen Veranstaltungen, vom Volkstriathlon bis hin zum Ironman, engagieren sich die Mannschaften des Vereins in der Triathlon-Liga auf Landesebene im leistungssportlichen Bereich.

Bei Interesse, melde Dich gerne bei unserem Bereichsleiter Marco und schau bei einem der Trainings vorbei!
Eine Woche nach Oberschleißheim stand diesmal für Udo und mich die Langstrecke am Achensee über 5 km auf dem Programm. Die Bedingungen waren deutlich anders als in der letzten Woche: Wassertemperatur 21 Grad und Außentemperatur ähnlich. Es galt Neoprenpflicht. Zumindest in der ersten der beiden Runden war kaum Wind. Auf der 2. Runde hat der Wind und damit auch die Wellen deutlich zugelegt. Trotzdem hat es für Eva und Udo jeweils zur neuen Bestzeit auf der Strecke gereicht.
Udo kam mit 1:31:35 als 4. der Master 4 Klasse ins Ziel. Bei mir stoppte die Uhr bei 1:44:43. Das ergab den 3. Platz auf dem Podium der Master 4.
Eva Wohlfromm



Beim IRONMAN Frankfurt am 28. Juni war es unglaublich heiß, mit 38 Grad Temperatur. Die Vorfreude auf den Wettkampf war riesig – umso größer war zunächst meine Enttäuschung, als aufgrund der extremen Hitze entschieden wurde, die Radstrecke von 180 auf 125 Kilometer und den Marathon von 42,2 auf 21,1 Kilometer zu verkürzen. Nach Monaten der Vorbereitung wünscht man sich natürlich, die volle Distanz absolvieren zu können. Im Nachhinein war die Entscheidung jedoch absolut richtig und hat für die Sicherheit aller Athletinnen und Athleten gesorgt.
Der Wettkampf selbst begann für mich mit einem entspannten Schwimmen, das von Anfang an richtig Spaß gemacht hat. Auch auf dem Rad lief zunächst alles nach Plan. Erst ab etwa Kilometer 80 machte sich die Hitze deutlich bemerkbar. Trotz eines kurzen Blutdrucktiefs konnte ich mein geplantes Tempo weitgehend halten – genau wie im Training.

Der abschließende Halbmarathon wurde dann zur größten Herausforderung des Tages. Die hohen Temperaturen forderten ihren Tribut, doch die vielen Duschen, Wasserschläuche und Eis an den Verpflegungsstationen sorgten immer wieder für etwas Abkühlung und halfen mir dabei, Kilometer für Kilometer weiterzulaufen.
Besonders wertvoll war die Unterstützung am Streckenrand. Mathis, Caro und Rico tauchten sogar im Team-Luíza-T-Shirt auf, motivierten mich immer wieder, sorgten genau in den schwierigen Momenten für neuen Antrieb.
Ein ganz besonderer Moment war auch der Abend vor dem Rennen, als ich ein Video von meinen engsten Freunden und meiner Familie bekommen habe, in dem sie mir viel Erfolg gewünscht haben – das hat mir nochmal extra Motivation gegeben.
Die letzten Kilometer waren ein echter Kampf. Doch mit dem Einlauf auf den roten Teppich war die Anstrengung schnell vergessen. Die Begeisterung der Zuschauerinnen und Zuschauer machte den Zieleinlauf zu einem ganz besonderen Moment – selbst wenn ich vor lauter Erschöpfung die Zielglocke beim ersten Vorbeilaufen einfach übersehen habe.
Am Ende wurde ich 190. von 294 Frauen. Das ist jetzt für mein Training und auch als erste Erfahrung ganz gut.
Luiza Piton
Die Challenge Walchsee in Österreich stand bei mir schon länger auf der Liste. Ein Triathlon im Herzen der Alpen, glasklares Wasser, eine tolle Radstrecke und eine Region, die spürbar Lust auf Ausdauersport hat. In diesem Jahr hat es endlich gepasst und so ging es für mich zur zweiten Mitteldistanz meiner Triathlon-Laufbahn nach Tirol.


Das Wochenende war dabei nicht nur sportlich ein Highlight, sondern auch ein kleiner Kurzurlaub. Die Gegend rund um den Walchsee ist wirklich beeindruckend und schon bei der Anreise war klar: Das ist ein Ort, an dem Triathlon sehr gut hinpasst. Besonders angenehm war, dass ich im Hotel Das Walchsee direkt gegenüber vom Start übernachten konnte. Das hat den ganzen Ablauf mit Check-in, Material, Wechselzone und Rennmorgen deutlich entspannter gemacht.
Sportlich gab es schon vor dem Start eine Besonderheit: Die Radstrecke war wegen einer Baustelle auf 80 Kilometer verkürzt. Das war im Vorfeld bekannt und entsprechend gut planbar. Weniger planbar war dagegen die Wassertemperatur. Der Walchsee ist eigentlich bekannt für sehr gute Bedingungen, glasklares Wasser und normalerweise auch für ein Schwimmen mit Neoprenanzug. An diesem Wochenende wurden mit 25,8 Grad allerdings neue Höchststände erreicht. Damit war ziemlich früh klar: Das wird nichts mit Neo.

Noch vor einem Jahr hätte mir das wahrscheinlich deutlich mehr Sorgen gemacht. Dieses Mal war es anders. Durch das regelmäßige Schwimmtraining beim TF Feuerbach war ich deutlich entspannter. Natürlich war klar, dass die Schwimmzeit ohne Neo etwas langsamer werden würde, aber es war kein Thema mehr, das mich vor dem Start groß belastet hat.
Um 8:55 Uhr ging es dann los. Das Schwimmen lief insgesamt ordentlich. Ich war in einer guten Gruppe unterwegs, bin aber immer wieder an anderen Athleten hängengeblieben und konnte mich nicht so richtig freischwimmen. Deshalb habe ich mich bewusst dafür entschieden, das Schwimmen eher konservativ anzugehen und nicht schon auf den ersten 1,9 Kilometern unnötig Kraft zu verlieren. Nach 46:16 Minuten ging es aus dem Wasser und weiter in die erste Wechselzone.
Auf dem Rad lief es dann richtig gut. Die 80 Kilometer haben sich von Beginn an kontrolliert und stabil angefühlt. Ich konnte kontinuierlich Plätze gutmachen und bin gut in meinen Rhythmus gekommen. Auch die Hitze war auf dem Rad noch gut zu managen, obwohl die Strecke fast komplett in der Sonne lag. Nach 2:35:54 Stunden auf dem Rad kam ich wieder in die Wechselzone. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich im Gesamtfeld bereits deutlich nach vorne gearbeitet.

Der abschließende Halbmarathon war dann vor allem eine Frage der Einteilung. Bei rund 35 Grad und viel direkter Sonne war schnell klar, dass es nicht darum gehen würde, blind irgendeine Zielpace durchzudrücken. Ich bin bewusst in einem Tempo losgelaufen, das sich kontrolliert angefühlt hat, und habe an jeder Verpflegungsstelle kurz Tempo rausgenommen, getrunken und mich gekühlt.
Was dabei wirklich beeindruckend war: Die ganze Region hat den Wettkampf getragen. Überall standen Menschen an der Strecke, Familien hatten Gartenschläuche bereitgelegt, die Feuerwehr hatte Hydranten geöffnet und man wurde immer wieder mit Wasser abgekühlt. Gerade auf der Laufstrecke war das unglaublich wertvoll. Auf dem Rad war die Hitze noch gut auszuhalten, beim Laufen wurde es hinten raus dann aber schon zäh.
Trotzdem konnte ich den Halbmarathon in 1:38:39 Stunden laufen, mit einem Schnitt von 4:41 Minuten pro Kilometer. Am Ende stand eine Gesamtzeit von 5:09:43 Stunden auf der Uhr. Damit wurde ich 356. von 1.146 Startern und 63. in meiner Altersklasse M30-34. Besonders zufrieden bin ich damit, dass ich mich nach dem Schwimmen über das Rad und den Lauf kontinuierlich nach vorne arbeiten konnte.
Auch abseits des Rennens war das Wochenende besonders. Im Hotel und rund um die Veranstaltung hat man gemerkt, wie sehr der Triathlonsport dort gelebt wird. Zwei Zimmer neben mir war Sam Laidlow, der seine Freundin unterstützt und gleichzeitig seinen letzten Trainingsblock vor der Challenge Roth absolviert hat. Auch Frederic Funk war beim Frühstück immer wieder anzutreffen. Für jemanden, der selbst noch relativ neu auf der Mitteldistanz unterwegs ist, ist das natürlich schon eine besondere Atmosphäre.
In Summe bleibt für mich ein sehr schönes Wochenende: eine starke Veranstaltung, eine beeindruckende Region, harte Bedingungen und ein Rennen, mit dem ich sehr zufrieden sein kann. Die zweite Mitteldistanz hat wieder gezeigt, wie viel in diesem Sport zusammenkommen muss: Schwimmen, Radfahren, Laufen, Verpflegung, Kühlung, Geduld und der richtige Kopf am richtigen Tag.
Und genau das macht Triathlon am Ende so spannend.

Dieses Jahr habe ich an zwei Baden-Württembergischen Racpedia-Wettkämpfen in der Altersklasse Schülerinnen A teilgenommen. Vor dem Start war ich sehr aufgeregt. Die Distanzen waren ziemlich lang und ich wusste, dass das eine große Herausforderung für mich werden würde. Trotzdem habe ich mich auf die Wettkämpfe sehr gefreut und mein Bestes gegeben. Die langen Strecken waren anstrengend, aber ich habe nicht aufgegeben. Mit jedem Meter wurde ich sicherer und habe gemerkt, dass sich mein Training auszahlt.
Vor allem der Wettkampf in Mengen hat mir besonders gut gefallen. Das Wetter war wunderschön, die Sonne hat gelacht und die Atmosphäre war einfach toll. Es waren viele nette Leute da und man hat gemerkt, wie viel Freude alle am Sport hatten.
Am Ende war ich richtig stolz auf mich, weil ich die langen Distanzen geschafft habe. Es war ein tolles Gefühl, im Ziel anzukommen und zu wissen, dass ich bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften teilgenommen habe!
Dabei habe ich auch oft an meine Trainer Biggi, Thomas und Nina gedacht. Sie haben mich immer unterstützt, motiviert und an mich geglaubt. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar. Danke mit ganzem Herzen!

Die beiden Wettbewerbe waren eine super Erfahrung für mich. Ich habe viel gelernt, tolle Erlebnisse gesammelt und hatte jede Menge Spaß. Deshalb steht für mich schon jetzt fest: Nächstes Jahr bin ich wieder dabei! Ich freue mich schon auf neue Herausforderungen, tolle Wettkämpfe und viele schöne Momente mit meinem Team.
Der Swim & Run in Echterdingen ist einer meiner allerliebsten Wettkämpfe! Dieses Jahr war er etwas ganz Besonderes für mich, weil ich bei den Schülerinnen A startete. Das bedeutete: 200 Meter Schwimmen und 1500 Meter Laufen. Die Strecken sind ganz schön lang, deshalb war ich vor dem Start total aufgeregt.
Zum Glück war das Wetter wunderschön. Die Stimmung war einfach super.
Nun ging es endlich los mit dem Schwimmen, meiner Lieblingsdisziplin. Ich habe alles gegeben. Als ich aus dem Wasser gekommen bin, lag ich ungefähr auf dem 5. Platz. Dann begann das Laufen. Ich wusste, jetzt muss ich noch einmal richtig Gas geben! Und das habe ich auch gemacht. Ich war total motiviert und konnte unterwegs vier oder fünf Athletinnen bzw. Athleten überholen. Als ich ins Ziel gelaufen bin, konnte ich es kaum glauben: Ich wurde Dritte! Ich durfte auf das Treppchen steigen und war so stolz und glücklich. Ich hatte ein riesiges Lächeln im Gesicht!

Vielen herzlichen Dank an meine Trainer Thomas, Biggi und Nina, die mich immer unterstützen und mir so viel beibringen. Und natürlich danke ich auch meinen Eltern, die immer für mich da sind, mich anfeuern und zu meinen Wettkämpfen begleiten.
Dieser Tag war einfach wunderschön und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Swim & Run.
Mariasole