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Frankfurt Marathon 2026

Sub-2:50-Feuerwerk, perfekte Negativ-Splits und ein emotionales Comeback

Am letzten Oktober-Wochenende stand für das TF Feuerbach PaceTeam mit dem Mainova Frankfurt Marathon 2026 der herbstliche Höhepunkt über die 42,195 km auf dem Programm. Nach einer intensiven Vorbereitung und einer Saison voller schneller Halbmarathons belohnten sich die TFF-Athleten auf den Straßen der Bankenmetropole mit herausragenden Zeiten, meisterhafter Renneinteilung und unvergesslichen Momenten.

Jan Winckler, Alexander Weisser und Philipp Schramm mit Medaillen im Ziel des Frankfurt Marathon 2026
Dreifach Sub-2:50 im Zielbereich: Jan Winckler, der ehemalige Teamkollege Alexander Weisser und Philipp Schramm feiern ihren Erfolg

Taktische Meisterleistung bei Wind und Wetter: Sub-2:50 mit Negativ-Split

Die Bedingungen zum Start verlangten den Läuferinnen und Läufern zunächst einiges ab: Nieselregen, böiger Wind und tiefes „Pfützen-Hopping“ auf den ersten zwölf Kilometern machten die Anfangsphase zu einer echten Geduldsprobe. Doch genau hier zeigte sich die disziplinierte Renntaktik und die akribische Vorbereitung von Philipp Schramm und Jan Winckler: Anstatt sich zu einem zu schnellen Beginn verleiten zu lassen, hielten beide ihr Tempo kontrolliert im Plan, liefen energiesparend in Gruppen und warteten geduldig auf ihre Chance.

Als die Wolken aufrissen und die Frankfurter Herbstsonne die Strecke erwärmte, zündeten beide die zweite Stufe ihres Rennplans. Dank der progressiven Longruns in der Vorbereitung (unter anderem unter Anleitung von Trainer Torsten Mattes) war das Selbstvertrauen groß, auf der zweiten Marathonhälfte das Tempo kontinuierlich zu verschärfen.

Philipp Schramm passiert die Hammering-Man-Skulptur
Dem „Mann mit dem Hammer“ davongelaufen: Philipp Schramm bei km 30 am Hammering Man
Philipp Schramm und Jan Winckler beim Zieleinlauf in der Festhalle Frankfurt
Gänsehaut auf dem roten Teppich: Philipp und Jan stürmen gemeinsam durch die Frankfurter Festhalle

Besonders symbolträchtig: Ab Kilometer 30, wo der berüchtigte „Mann mit dem Hammer“ auf unvorsichtige Marathonis lauert, setzten Philipp und Jan noch einen drauf. Philipp passierte die monumentale Skulptur des Hammering Man an der Messe mit fliegenden Schritten – der berühmt-berüchtigte Einbruch blieb völlig aus. Beide liefen einen blitzsauberen Negativ-Split (zweite Rennhälfte schneller als die erste) und machten Platz um Platz gut.

Gänsehaut-Finish in der Festhalle: Jan und Philipp Seite an Seite

Auf dem letzten Kilometer folgte das emotionale Highlight des Tages: Philipp und Jan trafen auf der Mainzer Landstraße zusammen und bogen gemeinsam in den prunkvollen Innenraum der Frankfurter Festhalle ein. Getragen von der lautstarken Kulisse, Scheinwerfern und dem legendären roten Teppich stürmten beide fast zeitgleich durch den Zielbogen – mit einer Brutto-Differenz von lediglich einer einzigen Sekunde!

Die Uhren blieben für beide weit unter der begehrten Schallmauer von 2:50 Stunden stehen: Jan Winckler zauberte eine fantastische Nettozeit von 2:48:42 Std. (Platz 583 gesamt, Platz 154 AK M30) auf den Asphalt. Philipp Schramm folgte nur Wimpernschläge dahinter in herausragenden 2:49:29 Std. (Platz 618 gesamt, Platz 156 Männer-Hauptklasse).

Als i-Tüpfelchen des schnellen Duos gab es im Zielbereich noch ein Wiedersehen der besonderen Art: Mit Alexander Weisser finishte ein ehemaliger Teamkollege aus dem TF Feuerbach PaceTeam in glänzenden 2:49:43 Std. – womit gleich ein ganzes Trio gemeinsam im Zielbereich den dreifachen Sub-2:50-Erfolg feiern konnte.

Großes Comeback von Christian Stauch

Neben den Jagden um Bestzeiten schrieb Frankfurt an diesem Tag auch berührende Comeback-Geschichten: Christian Stauch bewies nach einer schweren Operation und langwierigen Krankheitsphase unglaubliche Willensstärke. Mit spürbar riesiger Lauffreude und bester Laune auf der gesamten Strecke absolvierte er die volle Marathondistanz souverän in starken 3:51:31 Std. Ein inspirierender Beweis dafür, was mit Geduld, Mut und Leidenschaft im Ausdauersport möglich ist!

Ebenfalls über die volle Distanz an den Start ging Benjamin Engel, der nach 3:52:47 Std. die Ziellinie in der Festhalle überquerte und das TFF-Finisherfeld komplettierte.

Alle Ergebnisse – Frankfurt Marathon 2026

NameVerein / TeamAK / PlatzNettozeitBruttozeit
Jan Winckler TF Feuerbach 154. M30 2:48:42 Std. 2:49:52 Std.
Philipp Schramm TF Feuerbach 156. M 2:49:29 Std. 2:49:51 Std.
Alexander Weisser TF Feuerbach PaceTeam 173. M30 2:49:43 Std. 2:49:52 Std.
Christian Stauch TF Feuerbach 1018. M35 3:51:31 Std. 4:07:54 Std.
Benjamin Engel TF Feuerbach 934. M40 3:52:47 Std. 3:58:13 Std.
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